Der Radweg Slivnica OKP 5-3 ist für alle Freizeitradfahrer und Liebhaber des Kulturerbes geeignet.
Beschreibung der Route
Von Ribnica na Pohorju fahren Sie in Richtung Podvelka. An der Wegweiserung biegen Sie rechts auf eine Schotterstraße ab, von wo Sie zum Bauernhof Petrun aufsteigen. Auf einer Forststraße setzen Sie den Weg fort, der zum Bauernhof Zapečnik hinunterführt.
Hier fahren Sie in Richtung der Siedlung Josipdol. Eine Lindenallee spendet Schatten bis zur Brücke, wenn Sie auf die Straße Podvelka – Ribniško Pohorje abbiegen. Biegen Sie auf die Straße in Richtung Podvelka ab, wo Sie links abbiegen und ins wunderschöne Tal des Slivnica-Baches gelangen. Nach einer angenehmen Fahrt fahren Sie zurück in Richtung Ribnica na Pohorju.
SEHENSWÜRDIGKEITEN ENTLANG DER STRECKE
Das Freilichtmuseum Josipdol – von den Einheimischen errichtet. Hier stehen ein Glasofen, eine Wasserrutsche, ein Köhlerhaufen und ein Holzhaus – ein traditionelles Haus aus dem Pohorje-Gebirge. Die Holzrutsche war einst 13 km lang und diente dem Transport von Holz aus den umliegenden Wäldern. Entlang der Rutsche standen Arbeiter – die „Poštarji“ –, die dafür sorgten, dass sich das Holz darin nicht verkantete. Josipdol ist eine junge Siedlung aus dem 18. Jahrhundert, bekannt dafür, dass hier vor 100 Jahren die letzte Glasbläserei des Pohorje erloschen ist.
Die Kirche des Heiligen Josef – des Arbeiters wurde 1972 in Josipdol an der Stelle errichtet, an der zuvor bereits eine Kapelle stand. Die neue Kirche wurde von Bischof Dr. Maksimilijan Držečnik geweiht. Sie wurde aus Materialien errichtet, die in unmittelbarer Nähe gewonnen wurden: Stein aus einem örtlichen Steinbruch, Holz aus den umliegenden Wäldern und Glas; der Altar besteht aus Felsgestein.
Die Lindenallee befindet sich an der Ortsstraße bei Josipdol. Die Allee ist 150 Meter lang und 80 Jahre alt. Es handelt sich um eine der wenigen Straßenalleen in Slowenien.
Das alte Haus bei Kebru ist ein sehr gut erhaltenes altes Bauernhaus. Es ist aus Stein und teilweise aus Holz gemauert. Die Innenräume sind recht traditionell aufgeteilt. Erhalten geblieben sind die Holzdecke und die schwarze Küche mit einem Tonnengewölbe. Links vom Haus befindet sich ein aus Stein erbauter, in den Hang eingegrabener Keller.
LÄNGE: 9 km,
HÖHENUNTERSCHIED: 230 m,
FAHRZEIT: 1 Stunde,
SCHWIERIGKEITSGRAD: leichte Strecke,
GEEIGNET FÜR: alle Radsportbegeisterten.